Das ist ein Denkfehler.

Die meisten Informationen, die wir KI geben, wurden nie für KI entwickelt.

Sie wurden für uns Menschen entwickelt.

Word, PDF, PowerPoint.

Diese Formate helfen uns beim Lesen, Verstehen und Bearbeiten von Informationen.

Weil sie visuell für Menschen gemacht sind.

Doch kann KI damit genauso gut arbeiten?

Oft nicht.

Für KI sind viele dieser Dateien ein unübersichtlicher Mix aus Text, Formatierungen, Layouts, Tabellen, Bildern und Metadaten.

Schriftarten, Farben, Seitenränder oder aufwendige Designs interessieren KI nicht.

Sie braucht etwas anderes:

-> Struktur.

-> Klare Hierarchien.

-> Eindeutige Zusammenhänge.

Deshalb funktionieren Markdown-Dateien oft erstaunlich gut.

Sie liefern meist nur das Wesentliche:

-> Überschriften.

-> Listen.

-> Absätze.

-> Klar strukturierten Text.

Ohne unnötiges Nebenrauschen.

MD-Dateien sind für KI häufig leichter zu verarbeiten, weil die Struktur direkt sichtbar ist.

Word-, PDF- oder PowerPoint-Dateien enthalten dagegen oft viele Informationen, die für Menschen hilfreich sind, für KI jedoch keinen zusätzlichen Nutzen bringen.

Das kostet Kontextfenster, Tokens und manchmal auch Qualität.

Mein KI-Strategie-Tipp:

→ Wichtige PDFs zuerst mit OCR durchsuchbar machen.

→ Wissen aus Word, PDF und PowerPoint in einer strukturierten MD-Datei bündeln.

→ Screenshots vermeiden, wenn dieselbe Information auch als Text vorliegt.

So gibst du KI weniger Ballast.

Und mehr von dem, was sie wirklich braucht: Klare, maschinenlesbare Daten.

Deshalb erstelle ich häufig zwei Versionen derselben Information:

  1. Eine MD-Datei für die Maschine.
  2. Eine Word- oder PDF-Datei für den Menschen.

Nutzt du für deine KI-Arbeit bereits Markdown-Dateien oder arbeitest du noch überwiegend mit Word und PDF?